1) the jon spencer blues explosion (ACME): jon spencer ist eine wunderbare band. viele stücke klingen im ersten moment etwas merkwürdig, genauer, sie klingen sozu-sagen superdirty - vermitteln aber genau das richtige maß an durchhaltevermögen und lebensfreude für die urbane welt

2) oregon (OUT IN THE WOODS): diese cd kenne ich aus meiner zeit als schall-plattenverkäuferin. ich empfahl sie praktisch jedem, der musik kaufen wollte und nicht wußte was. es ist schöne gefühlvolle musik, virtuos gespielt, und ich hatte einen haufen positiver rückmeldungen

3) chemical brothers (SURRENDER): elektronik, die voll abrockt, dazu noch die interessantesten sounds

4) war (mit eric burdon) (THE WORLD IS A GHETTO): anspieltip "cisco kid", supercoole grooves, tolle band, eric war bestimmt froh um diese leute...

5) missy elliot (SO ADDICTIVE): hat einen style der mir voll in die beine (und sonstwohin) geht.

6) ry cooder (WHY DON`T YOU TRY ME TONIGHT): kenn ich schon soooo lange... hat irgendwie mit sommer und leuten mit denen man sich gut versteht zu tun.

ry cooder hat immer mit den tollsten musikern zu tun. er bringt sie in seinem style zusammen und man hat den eindruck, alle haben richtig spaß

7) fat boy slim, tricky, frank zappa, neill young und lou reed - da kann ich einfach kein einzelnes album "rauspicken" - geniale musiker und inspirierender sound...

mir gefallen sehr viele unterschiedliche musiken, es ist wie mit der kleidung, alles muß zusammenpassen, zum wetter zur stimmung zum place, zur veranstaltung... es gibt was für alle gelegenheiten.

ähnlich feinsinnig wie ein gourmet, kann man, wenn man die bandbreite ein bisschen kennt, nach seinen gefühlen gehen und in und mit musik schwelgen...........eine wunderbare sache. sozusagen prägend ist die musik, die man hört, wenn man ganz jung ist. sie verbindet sich noch nach zig jahren mit den ungeheuer aufregenden pubertäts- und den originalerlebnissen, das gefühl das man als teen hatte ist plötzlich ganz unverbraucht, wie ein duft, wieder da........

nach einem gig, bei dem ich seemannslieder sang, kam eine alte dame mit tränen in den augen: die musik hatte sie an ihre goldene jugendzeit erinnert. was sie damit meint weiß ich genau."

barbara lahr, mai 2002