Pressematerial

Info (.pdf Download)
Sound
Cover
Myspace
 
Razoof: Life, Love & Unity

empty your mind, be formless. shapeless, like water.
if you put water into a cup, it becomes the cup.
You put water into a bottle and it becomes the bottle.
you put it in a teapot it becomes the teapot.

now, water can flow or it can crash.
be water my friend.

Bruce Lee

Das Album & die Vibes:
Bruce Lee, Held aus den Jugendtagen unzähliger "Jungs" unserer Generation, Großmeister des Kung Fu! Und da kann man doch gleich den Bogen zu einem weiteren Helden spannen: Lee Scratch Perry, Großmeister des Dub! Wo da die Verbindung liegt? Beispielsweise bei einem Album aus dem Jahre 1975: "Kung Fu Meets the Dragon" auch bekannt als "Heart of the Dragon".
Ein anderer Aspekt ist, dass beide durch ihr Wirken sehr viele Künstler inspiriert haben. Perry und Lee gehören beide zu den Helden von Razoof - entsprechend verschmelzen Roots, Reggae, Dub, Pop und andere Musikstile zusammen mit Lee's Ideen auf dem Album "Life, Love & Unity" und treffen genau den Zeitgeist: "Life, Love & Unity" lädt dazu ein, den Augenblick zu genießen. In einem solchen Augenblick gibt es nichts, was zu tun wäre. Es spielt nur eine Rolle, wie man sich fühlt, wo man ist, mit wem man sich umgibt, was man tut oder lässt, wenn man der Aufforderung nachkommt "be water my friend". Wir springen in diesen Augenblick und haben einfach nur uns und die Schönheit der Welt an unserer Seite: das Leben, die Liebe, die gesellige Einheit mit dem Universum! Ob wir dabei am Strand auf dem warmen Sand oder im Ledersessel in einer Lounge sitzend abhängen, irgendwo eine Party feiern und uns über was auch immer freuen oder oder oder ... spielt in einem solchen Augenblick keine Rolle mehr. There's just...


...Life, Love & Unity:

Der Name verpflichtet, weshalb Razoof auf "Life, Love & Unity" viele namhafte Freunde aus der ganzen Welt versammelt hat - sei es als Remixer oder kooperativer Producer: so finden wir neben dem englischen Neo-Dub Veteranen und Rockers Hi-fi Gründer Bigga Bush auch die Budapester Elektroniker Pluto Project und Secta Chameleon auf dem Album, ebenso den Gründer des ersten US-Dubhouse Labels Worship Recordings, Rob Paine, der seinen Remix von "I Just Wanna Thank God" noch zusätzlich mit der wunderbaren Stimme der Philadelphia Soul-Ikone Lady Alma veredelte. Dazu kommen Beiträge von Toon & Lizzie Rendall aus Sydney, Ibizas Chill-Out Aficionado PM FM, New Yorks Dub-Experten Cosmic Rocker und dem wohl zur Zeit besten (Nachwuchs)Producer Wiens, Stefan Obermaier von Vienna Scientists. Einzige Vorgabe an alle Remixer war, einen Dubmix zu dem Album beizusteuern. Wie unterschiedlich dieser Begriff Dub in den verschiedensten Ecken der Erde interpretiert wird, kann man nun auf "Life, Love & Unity" hören. Denn vom ultra langsamen Roots-Dub des Kölner Kollegen Eleven55 bis zum Dubhouse Stomper von Rob Paine bietet das Album einen Querschnitt moderner elektronischer Dub-Sounds, wobei die entspannten Grooves eindeutig in der Überzahl sind, was einen schnell zu dem Begriff "DubLounge" führt....


Der Produzent:
Razoof veröffentlichte bisher bei Stereo Deluxe, dem San Fraciscoer Dubhouse-Label "Jah Love Recordings" und auf seinem eigenen Output "nesta recordings". Er ist außerdem Teil des Musiker-Kollektivs Solar Moon, arbeitete in den 90er Jahren mit dem Elektronik-Pionier Klaus Schulze zusammen und mischte im selben Jahrzehnt als Schlagzeuger auch in der damals aufkeimenden Kölner-Reggae Szene mit (Don Abi, Bantu & Patrice, Gentleman), bevor er ab dem Jahre 2000 mit seinen eigenen Produktionen mehr in Richtung Elektronik und Dubhouse ging. In den darauf folgenden Jahren fanden Razoofs (mittlerweile raren!) Vinyl-Veröffentlichungen den Weg in die Plattenkoffer wegweisender DJs wie Richard Dorfmeister, Bigga Bush, Paul Murphy, m.a.n.d.y., Mr. Scruff & Rainer Trüby und brachten ihm den Ruf ein, floortaugliche Clubhits zu produzieren, die immer irgendwo auch einen Hauch Reggae-Einfluss in sich tragen. "reggaelized electronics on a dub tip", wie er selber auf seinem letzten Album schrieb. Dabei bleibt er aber immer näher am Club als an der Dancehall.