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DEPHAZZ: DAYS OF TWANG
Jetzt wird?s twang.

Jetzt wird s twang ... Die zeitlos begehrenswerten 44  Musikminuten von "Days of Twang" beglücken tagelang, die Nächte durch
und ab sofort. Mit dem ersten Album für das eigene Label
(und dem sechsten insgesamt) verkündet DEPHAZZ endlich einen rückschauenden Neuanfang und den abgehangenen Aufbruch in immer wunderbarere Zeiten und Räume - nach internationalen Erfolgen in Traumzahlen und allerhand Sensationen in Hollywoodfilmen oder japanischen Werbespots.

In gnadenloser Qualität und überraschend wie eh und je, möbelt Pit Baumgartner dafür nicht nur die "original copies" seiner legendären Collagen, Schnitte und Restaurationen auf. Vor allem twangt er seine Soundwelten und die Scherflein seiner Gäste zu fünfzehn sensationellen Songs, voll im Zeitgeschehen und weit darüber hinaus. Immer nach der Devise "Pleasure is the law" und deshalb legal erfreulich.
Es gab viele musikalische Richtungen, in die sich DEPHAZZ hätte entwickeln können, meint der Maestro. Ich habe mich für eine andere entschieden. Dass es die richtige war, zeigen höllisch herrliche Hymnen wie die Carl Perkins-eske "Devil s Music" oder die süffisante Bossa Nova "Hell Alright". Dazu auch "Le Petit Bastard", direkt aus einem Beatclub auf Jamaika, die totale Entspannung in Better World und die Jazzschatten von "Shadow Of A Lie". Und eigentlich auch die lehrreiche "Boogie Philosophy">/b>, auf jedem Tanzflur umzusetzen, oder "My Society", eine akute Zeitreise ins "Swinging London". Warum es in Gedanken und Gewerken der Rock n Roll der Vormütter war, der hier mit Bässen, Beats und Samples der Neuzeit auf die Reise geht (wieder DEstination PHuture jAZZ) erklärt Pit Baumgartner am besten selbst. Dieses Mal musste der "RocknRoll" zeigen, wie weit er sich biegen lässt bis er brichtDieser Rock n Roll, diese Ansammlung von "twangs"  im oberen Frequenzspektrum aus meinem Transistorradio (Marke "Galaxy"), war für mich der Einstieg in die Welt der Musik. Und da war jedenfalls noch eine Rechnung offen. Außerdem hatten die Jungs damals auf meinen Lautsprechern keine Bässe. Das musste mal geändert werden. Hallo und Hurrah - es ist vollbracht.

"Days of Twang" glänzt in perfekter Imperfektion. Mit schmutzigen Details, die gleich Sinn machen, sich aber erst nach wiederholtem Zuhören erschließen. Das Motiv ist dabei weder Mainstream noch Underground, sondern die Liebe zum Experiment. Die Mitstreiter sind, wie so oft, loyale Legenden. Barbara Lahr, zum Beispiel, schon mit der SpaceRock-Legende GuruGuru unterwegs, verkörpert auf "Dancing With My Hands" und "Nonsensical Things" die DEPHAZZ-Wurzeln in der deutschen Jazz/Rock-Musik der 70er. Pat Appleton bereichert das Album mit ihrem erfrischenden Zynismus auf "Hell Alright" und blättert nebenbei in einem staubigen Photoband über das London der späten 60er mit "My Society?". Paul St. Hilaire vermischt klassische Jazzguitar-Licks mit Riddim Grooves auf Better World", einer Co-Produktion von Pit Baumgartner und Moritz von Oswald. Karl Frierson rundet das musikalische Bild auf typisch herzerweichende auf "It Will Turn Out Right" und auch untypisch countrybluesrockende Art und Weise ab bei "What s The Use Of...". Das große Ganze ist gleichermaßen offener Kosmos wie geschlossenes Werk ? fast schon ein Konzeptalbum, dessen Einzelteile auch losgelöst funktionieren. So stürmisch und kalt das Wetter auch sein mag, die "Days of Twang" schenken fegefeuernde Herzenswärme und die angenehm trügerische Ruhe vor dem Orkan. Jetzt wird s twang!