Stellen Sie sich vor, Edison trifft
Einstein im Unterwasserlabor von
Dr. Fu Man Chu, die beiden schauen
sich "2001: A Space Odyssey"
an, hören Brian Eno, Bill Laswell
und John Cage und berechnen dann
zusammen eine akustische Matrix
für Reisen durch Raum und Zeit
- vom Mikro- zum Makrokosmos und
von der Vergangenheit in die Zukunft.
So könnte "Sounds of Science"
klingen...
Wie klingt unsere Erde, die DNA-Sequenz
von Aids oder Mozart in 4,5-facher
Lichtgeschwindigkeit? Was hören
Babys im Mutterleib, die verlorenen
Seelen in der Hölle und wie
klingt ein UFO? Sind wir wirklich
Zeugen einer Rede Lenins oder der
Live-Übertragung der Mondlandung?
Und was haben Kornkreiszeichen mit
Musik und Wissenschaft zu tun?
Als ein mit digitaler Botanisiertrommel
und virtuellem Schmetterlingsnetz
durchs Klanguniversum ziehender
Naturforscher und Soundbotaniker
begegnete Lutz Berger diesen und
vielen anderen Klängen: es
ist bemerkenswert, welche akustischen
Schätze und Raritäten
im Cyberspace, der größten
akustischen Bibliothek, zu finden
sind und welche Klangdimensionen
die moderne Wissenschaft erschließt
- ob Aufnahmen von fernen Planeten
oder mikroskopischen Strukturen
- und immer wieder überraschend,
dass die Musik das ABC der Natur
ist, das kleine Einmaleins der Evolution.
Das Ganze in einem Mix mit zahlreichen
kostbar-kuriosen Sounds und Samples
unterschiedlicher Künstler
und Klangforscher, wie z.B. Pit
Baumgartner, Adax Dörsam, Ronald
Herbe und den Filmkomponisten Biber
Gullatz und Eckes Malz, aber auch
Klänge aus der Genetik, (Molekular)Biologie,
(Atom)Physik, Astronomie, Raumfahrt
oder Parapsychologie - eben "Sounds
of Science".
Zusammen mit dem ausführlichen
Booklet und einer Website, die jedes
Sample nachverfolgt und die Quellen
offen legt, ein mediales Ticket
für Reisen durch Raum und Zeit
- halb Leuchtturm, halb Irrlicht
- aber so wie die CD immer (ent)spannend
und unterhaltsam.